Donnerstag, 14. Januar 2016

RUMS #1/2/16

Wie einige von euch möglicherweise hier gelesen haben, möchte ich regelmäßiger und abwechslungsreicher bloggen.
Von der "Wurfprämie", die mein Arbeitgeber jedes Jahr pünktlich zum Weihnachtsfest auszahlt, habe ich mir eine neue Spiegelreflexkamera gegönnt. Ich würde lügen, wenn ich euch erzählen würde, wie toll ich sie schon beherrsche, wie viel Ahnung ich von der digitalen Fotographie habe,...
Nix dergleichen ist der Fall!

Dennoch übe ich.
Manchmal.
Also wirklich nicht oft.
(Familie, Job, Haushalt et cetera und pipapo, ihr kennt das!)


Hier trage ich eines meiner Lieblingsshirts. Ich mag´s ja maritim.


Ich finde mich ja mehr so semi-fotogen, und das ist schon maßlos übertrieben!
Aber mit den Bildern kann ich gut leben.


Wenn ich (in den nächsten Ferien vielleicht?) mal wieder Zeit habe, übe ich weiter. Bis dahin habe ich mir möglicherweise sogar Tageslichtlampen angeschafft.


Bis dahin!
Jessica


Schnitt: Lady Mariella von mialuna
verlinked: RUMS

Dienstag, 12. Januar 2016

12 von 12 im Januar 2016

Ich bin ja wirklich kein Freund von Vorsätzen pünktlich zum neuen Jahr, aber (wie so viele) habe ich mir schon lange Gedanken über die Zukunft dieses Blogs gemacht.
Schließen?
Ignorieren?
So weitermachen wie bisher?
Auf gar keinen Fall!

Ursprünglich entstanden ist dieser Blog, um die weit-weit-weg-Familie am Großwerden der Kinder teilhaben zu lassen. Dazu kamen immer mehr Nähwerke, die in den letzten Jahren hier im Mittelpunkt standen. Das ist zwar schön, aber was mir zugegeben manchmal etwas fehlt, sind die oft ausbleibenden Kommentare. Ich sehe natürlich, wie oft welcher Post angeklickt wird, aber weiß auch, dass ein Daumen oder Herz bei Facebook oder Instagram schneller vergeben sind als ein Kommentar geschrieben ist. Geht mir ja nicht anders!
Deshalb entwickele ich grade einen Plan. Dazu gehört es, regelmäßiger zu bloggen.

So möchte ich nun regelmäßig, jeden Monat am 12. mit 12 Bildern von meinem Tag erzählen:

 1. Ich fange heute später an zu arbeiten, bin aber dank eines schlecht träumenden Kindes sehr früh wach und schaffe vorm Verlassen des Hauses noch eine schnelle Runde mit dem Staubfänger-Handschuh durch ein Kinderzimmer und das Schlafzimmer. Dabei entdecke ich auf dem Nachttisch meinen "Spickzettel" für die heutige Aktion.


2. Sobald Weihnachten in allen Kartons verstaut ist, brauche ich etwas Frühling im Haus; die ersten Frühblüher sind also eingezogen und machen seit heute ihrem Namen alle Ehre.


 3. Los geht`s, die Bande (Kind 2 samt der Nachbarskinder) muss in den Kindergarten. Danach ab zur Arbeit!


 4. Auf dem Stundenplan steht Sport. Die Klassen hat sich Zahlenfußball gewünscht. Eine lustige, schweißtreibende Abwechslung zum Geräturnen.


 5. Inzwischen wieder zu Hause muss ich schnell das Mittag vorbereiten. Der Große hat sich "Scharfe Karotten" gewünscht. Das Kind ist glücklich...


6. und startet nach dem Essen ohne zu motzen seine Hausaufgaben: Sätze umstellen und Satzglieder (Subjekt und Prädikat) erkennen. Dass ich auch noch einen Fehler entdecke, findet er nicht so prickelnd...


 7. Während er Mathehausaufgaben macht, räume ich noch mal schnell die Schuhparade weg, die seit dem sonntäglichen Schwimmbadbesuch dort steht. Getrocknet sind sie längst, aber wieso sollte sie jemand aus der Familie wegräumen, wenn doch eh jeder weiß, dass ich es eh irgendwann tun werde?
Ähnlich verhält es sich mit den immer noch im Flur hängenden Nikolausstrümpfen...


 8. Noch ein bisschen vorbereiten, während der Kleine Mittagsstunde hält.


 9. Später geht es zur Musikschule. Während die Großen ihren Unterricht haben, mache ich schnell einige Besorgungen, bin aber zur Freude der Tochter pünktlich zurück


 10. Ab nach Hause!


 11. Schnell mein Abendessen schnippeln.


12. Noch einige Notizen für mein Bloggerjahr vornehmen und anschließend diesen Post bei Caro / Draußen nur Kännchen verlinken.



Macht`s gut!

Jessica

Freitag, 8. Januar 2016

I love RIBE


Dass wir oft und gerne nach Dänemark, meistens nach Fanö, reisen, wissen einige von euch.
Nach laaaanger Abstinenz (1,5 Jahre immerhin) waren wir zuletzt in den Herbstferien erneut da.
Wir hatten weder Geld noch Zeit...   PASST!
So etwas hält uns doch nicht auf!

Da wir ungewöhnlicherweise morgens sehr früh dran waren und unser Ferienhaus erst am Nachmittag bezugsfertig war, haben wir einen Halt in Ribe eingelegt, von dem ich hier berichten möchte.



Ribe ist die älteste Stadt Dänemarks und liegt im Südwesten Jütlands an der Nordseeküste. Bis nach Esbjerg, dem Fährhafen nach Fanö, sind es nur etwa 30 Kilometer gen Nordwesten. 50 Kilometer östlich von Ribe liegt Kolding.


Im Mittelalter war Ribe der wichtigste dänische Hafen an der Nordsee. Zwar hat die Stadt diese Bedeutung in der Neuzeit eingebüßt, enthält jedoch eine große Portion Charme.


Ribe hat eine entzückende Altstadt, die zum Bummeln und Schauen, Entdecken und (leider) Kaufen einlädt.




Am Mellendam stehenbleiben und dem Rauschen des kleinen Wehres des Flusses A zuhören, das ist Entspannung pur.
Noch entspannender wäre es möglicherweise, im Sommer in einem kleinen Cafe´ bei leckerem dänischen Kuchen zu sitzen und in die Sonne zu blinzeln; aber das machen wir dann bei unserem nächsten Besuch!




Der romanische, später gotisch erweiterte Dom zu Ribe ist das Wahrzeichen der Stadt und der älteste Dom Dänemarks.





Hier sagen schon die Straßenschilder, was Programm ist: kleine, enge Gassen mit herrlichem Kopfsteinpflaster.


Ist diese windschiefe Gasse nicht toll?
Die hat mich so an meine alte Herzensheimat Flensburg erinnert...


Wer von euch einmal die Gelegenheit hat, Ribe zu besuchen, dem empfehle ich ganz klar, diese wahrzunehmen.
Ribe ist "hyggelig", wie die Dänen das nennen, ja quasi der Inbegriff dänischer "Hyggeligkeit". Kennt ihr den Begriff "hyggelig" überhaupt? Ganz passgenau ist er glaube ich gar nicht zu übersetzen, er meint "gemütlich", "idyllisch" oder "behaglich",
Whatever.... Wer ein Mal Ribe besucht hat weiß mit Sicherheit, was es mit "hyggelig" auf sich hat!

Auf nach Ribe!

hyggelige Grüße von Jessica